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Übergänge und Klarheit dagegen sind sehr differenziert und schaffen eine unwirkliche Atmosphäre. Womit ich wieder am Anfang bin. In diesen Bildern wird Wirklichkeit unwirklich, rätselhaft, letzlich eine Eigenschaft, die jede große Kunst beinhalten sollte. Die Abstraktion schafft eine Nähe, die fast schon magisch ist. Die Formen, die wir sehen, sprechen uns an, obwohl wir auf den ersten Blick kaum bekannte Gestalten finden, Formerkennung und Wiedererkennen von Gleichem machen die Betrachtung spannend und es lohnt sich, über diese Spannung nachzudenken. Der Künstler versteht es, uns das Medium Fotografie vergessen zu machen, man kann sich ja auch nur schwer vorstellen, wie das Ganze gemacht ist. Ich hoffe sehr , dass uns Herr Klang darüber noch etwas erzählt. Zum Schluss möchte ich noch einige Anmerkungen machen, die mir angesichts dieser Bilder weiterzugeben wichtig ist. Einmal wäre dies der Ausschnittcharakter, den die Bilder haben. Zwar wird uns mit dieser doch sehr umfassenden Ausstellung eine ganze Welt dargeboten, das einzelne Bild aber zeigt sich in der Form eines Ausschnitts
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dieser Welt, dies bedeutet sehr viel, denn wissenschaftlich gesehen kann man das Einzelne nicht für das Ganze nehmen, es steht eben nicht als Individuum für die gesamte Welt, die wir in diesem speziellen Fall ja auch gar nicht kennen. Dies ist ein Merkmal von Bildern: mögen sie als Stil eines Künstlers erkennbar sein, als Einzelstück sind sie einmalig, jedes für sich, losgelöst aus dem Zusammenhang der Serie wirken sie ganz anders, weshalb es sich lohnt, sich nach einer Übersicht über alle Bilder ein Einzelnes auszusuchen und näher zu betrachten. Zum Zweiten:Der Künstler hat für uns eine Auswahl getroffen, die subjektive Zusammenstellung zeigt uns also über das Einzelne hinaus eine Einstellung des Künstlers zu seinen Arbeiten, dies ist insofern wesentlich, als dass unsere eigene Auswahl vermutlich ganz anders ausfallen dürfte, es stoßen also verschiedene Ansichten aufeinander, die zur Auseinandersetzung einladen und das ist letzlich der Sinn jeder Kunst, nämlich nicht Antworten zu geben sondern Fragen zu stellen und zum Gespräch einzuladen. Ich wünsche Ihnen angenehme Gespräche!
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